Solaranlage
Die Vorteile einer Solaranlage
Wie funktioniert eine Solaranlage?
Solarzellen
wandeln Licht in elektrischen Strom um. Dieser Strom wird über Kabel
zur Batterie geleitet, dort in Form chemischer Energie gespeichert und
steht dann auf Abruf zur Verfügung. Zwischen Solarzelle und Batterie
wird noch der Laderegler angeordnet, der einerseits die Batterie vor
Überladung durch die Solarzelle schützt und gleichzeitig verhindert,
daß die Solarzelle bei Dunkelheit Batteriestrom verbraucht.
Montage
Die
Solarzellen werden je nach Bauweise mit Halterungen auf Abstand
(unterlüftet) auf dem Fahrzeugdach montiert oder direkt darauf
verklebt.
Die Halterungen können verklebt oder verschraubt sein.
Welcher Typ Solarmodul ist der richtige?
Das
kommt jeweils auf die Anwendung und die Platzverhältnisse an. In den
meisten Fällen kommt man mit den üblichen Zellen im Alurahmen aus. In
Sonderfällen, wo es auf jeden Millimeter Bauhöhe ankommt oder die
Module begehbar sein müssen, bieten sich Solarmodule an, die direkt
aufgeklebt werden.
Wieviel Energie kommt von der Sonne?
Die
Sonneneinstrahlung auf der Erdoberfläche wird als Globalstrahlung
bezeichnet. Bei wolkenlosem Himmel kann man in Deutschland von rund
1000 W/m2; Strahlungsleistung ausgehen. Dabei gibt es ein
Nord-Süd-Gefälle in der Größenordnung von ungefähr 15-30 %.
Eine Solarzelle mit einer Nutzfläche von 1 m2; und einem Wirkungsgrad von 13% könnte also 130 W leisten. Energieausbeute von Solarzellen
Die
Größe einer Solarzelle wird in Wp angegeben. Dieser Wert beschreibt die
Leistung unter definierten Testbedingungen (1000W/m Strahlungsleistung
bei 25° C Umgebungstemperatur). Für die Nutzung wesenlich ist, mit
welcher Energieausbeute durchschnittlich zu rechnen ist.
In Deutschland zeigt die Erfahrung, dass man bei einer Solaranlage mit 100 Wp Leistung mit einer Leistungsausbeute von 60-100 kWh im Jahr rechnen kann. Darauf entfallen ca. 2/3 auf das Sommerhalbjahr. Umgerechnet wären das ca. 166 - 280 Wh/Tag. Wenn wir von einem mittleren Ertrag von 200 Wh/Tag je 100 Wp Leistung ausgehen, können wir damit unsere Solaranlage dimensionieren. Manche Hersteller machen erheblich höhere Leistungsangaben. Der von uns hier angebene Wert stammt aus Untersuchungen über die Erträge von Solaranlagen im Hausbereich. Vergleichen können Sie nur die Leistung unter definierten Testbedingungen (Wp), da sie nicht vom Wetter beeinflusst ist. Welche Rolle spielt die Ausrichtung des Solarmoduls?
Entscheidend
ist natürlich, dass das Solarmodul von der Sonne beschienen wird. Die
ideale Ausrichtung in unseren Breiten erreichen wir bei einer exakten
Südausrichtung und einem Neigungswinkel von 20-50°. Bei einem flach
montiertem Panel wäre demgegenüber rechnerisch mit etwa 25% geringerer
Leistung zu rechnen.
Welche Solarleistunge zu welchem Zweck?
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Berechnen Sie Ihren Energiebedarf
Erstellen Sie Ihre Musterrechnung analog zu nachstehender Beispielrechnung:
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Welche Batteriekapazität benötige ich?
Bei
Bleibatterien ist die Lebensdauer stark davon abhängig, wie weit sie
jeweils entladen werden. Als Faustregel empfehlen wir, für die
Dimensionierung nicht mehr als 60% der nominellen Batteriekapazität zu
verplanen.
Im obigen Beispiel hätte man nach einer Woche 8,3x7=58 Ah Batteriekapazität verbraucht. Eine Batterie von 100 Ah würde also für eine Woche Unabhängigkeit ausreichen.
Im obigen Beispiel hätte man nach einer Woche 8,3x7=58 Ah Batteriekapazität verbraucht. Eine Batterie von 100 Ah würde also für eine Woche Unabhängigkeit ausreichen.
Welcher Batterietyp?
Grundsätzlich
können Sie jeden Batterietyp verwenden. Je nach Bedürfnissen entfalten
aber die verschiedenen Batterietypen ihre Vorteile.
Starterbatterien sind dafür konzipiert, kurzzeitig hohe Ströme abzugeben. Werden Sie ständig einer zyklischen Belastung ausgesetzt, verlieren sie schnell ihre ursprüngliche Kapazität.
Nassbatterien sind preiswert, dürfen jedoch im Innenraum ohne Belüftung wegen der Gasung nicht eingebaut werden. Daher sind bei einem Neukauf zyklenfestere Batterietypen vorzuziehen. Dies können Solar, Zyklenfeste, Gelbatterien oder AGM Batterien sein. AGM-Batterien (Absorbed glas mats) bieten im Moment ein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.
Starterbatterien sind dafür konzipiert, kurzzeitig hohe Ströme abzugeben. Werden Sie ständig einer zyklischen Belastung ausgesetzt, verlieren sie schnell ihre ursprüngliche Kapazität.
Nassbatterien sind preiswert, dürfen jedoch im Innenraum ohne Belüftung wegen der Gasung nicht eingebaut werden. Daher sind bei einem Neukauf zyklenfestere Batterietypen vorzuziehen. Dies können Solar, Zyklenfeste, Gelbatterien oder AGM Batterien sein. AGM-Batterien (Absorbed glas mats) bieten im Moment ein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.
Integration der Solaranlage
Häufig wird die Solaranlage nachträglich in ein fertiges Fahrzeug installiert. Hierbei gibt es folgendes zu beachten:
1. Im einfachsten Fall wird der Laderegler einfach direkt an die Batterie angeschlossen. Eine Störung mit der bestehenden Elektrik ist hierbei nicht zu erwarten. Wenn der Laderegler einen ausreichend starken Lastausgang hat, kann die komplette Wohnelektrik darüber angeschlossen werden.
Nur dann kann ein in den Regler integrierter Batteriewächter bzw. Unterspannungswarner seinen Zweck erfüllen.
2. Viele Fahrzeuge haben ein Elektropanel mit eingebautem Amperemeter oder sogar Batterietankuhr. Diese erfassen die Ströme, die in die Batterie fließen, über einen speziellen Messwiderstand – Shunt genannt. Die Solarströme werden nur dann mit erfasst, wenn sie auch durch diesen Messwiderstand fließen. Wenn dieser Shunt in das Panel integriert ist, funktioniert das nur bei einem Laderegler, der auf das Panel abgestimmt ist. Beispiel hiefür ist der Schaudt Laderegler, der mit den entsprechenden Schaudt Panels (z.B. Hymer) zusammenarbeitet.
1. Im einfachsten Fall wird der Laderegler einfach direkt an die Batterie angeschlossen. Eine Störung mit der bestehenden Elektrik ist hierbei nicht zu erwarten. Wenn der Laderegler einen ausreichend starken Lastausgang hat, kann die komplette Wohnelektrik darüber angeschlossen werden.
Nur dann kann ein in den Regler integrierter Batteriewächter bzw. Unterspannungswarner seinen Zweck erfüllen.
2. Viele Fahrzeuge haben ein Elektropanel mit eingebautem Amperemeter oder sogar Batterietankuhr. Diese erfassen die Ströme, die in die Batterie fließen, über einen speziellen Messwiderstand – Shunt genannt. Die Solarströme werden nur dann mit erfasst, wenn sie auch durch diesen Messwiderstand fließen. Wenn dieser Shunt in das Panel integriert ist, funktioniert das nur bei einem Laderegler, der auf das Panel abgestimmt ist. Beispiel hiefür ist der Schaudt Laderegler, der mit den entsprechenden Schaudt Panels (z.B. Hymer) zusammenarbeitet.
Funktion des Ladereglers
Die
Aufgabe des Ladereglers ist es, die von der Solarzelle erzeugte
Leistung so zu regulieren, dass die Batterie nicht überladen wird.
Welchen Laderegler benötige ich?
Die wichtigste Kenngröße ist die Reglerleistung. Der Laderegler muss in der Lage sein, die von der Solarzelle abgegebene Leistung auch zu verarbeiten. Für ein 100 Wp Modul benötigen Sie also einen Laderegler von mindestens 100 W.
Sie können jederzeit einen zu starken Laderegler verwenden, um zum Beispiel später eine zweite Solarzelle einfach dazuschalten zu können.
Welchen Laderegler benötige ich?
Die wichtigste Kenngröße ist die Reglerleistung. Der Laderegler muss in der Lage sein, die von der Solarzelle abgegebene Leistung auch zu verarbeiten. Für ein 100 Wp Modul benötigen Sie also einen Laderegler von mindestens 100 W.
Sie können jederzeit einen zu starken Laderegler verwenden, um zum Beispiel später eine zweite Solarzelle einfach dazuschalten zu können.
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Wir sind für sie da:
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Auffahrt / Pfingsten 2012| Auffahrt: | |||
| Mittwoch | 16.5.12 | bis | 16.00 h |
| Donnerstag | 17.5. | geschlossen | |
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| Pfingsten | |||
| Samstag | 26.5.12 | 8.00 bis | 16.00 h |
| Montag | 28.5. | geschlossen | |
